Freitag, 3. Januar 2014

Winterpause

Winterpause - Transferfenster,
Ladenhüter und Gespenster
taugen plötzlich zur Schlagzeile,
weil`s besser ist als Langeweile!

Nachdem der Herbstmeister gekürt,
wird, ganz egal ob`s draußen friert,
die Winterpause ausgerufen,
als bräuchte man im Regen Kufen.

Zwei Wochen Urlaub für die Spieler,
das Wetter immer noch nicht kühler,
trifft man sich wieder - Tatendrang-
zur Vorbereitung wochenlang.

Meistens im Süden, dort wo`s warm,
greifen jetzt die Spieler an,
von denen nichts zu sehen war
im grade abgelauf`nen Jahr.

Am Telefon zur selben Zeit
ist der Sportchef schon bereit,
seinen Kader auszumisten,
denn es gelten strenge Fristen,

um die Spieler zu verschieben,
die zu seinen Füßen üben,
schießen, passen und auch laufen,
zu verleihen, zu verkaufen.

Der Hoffnungsträger von vorhin,
der ihm verwirrte jeden Sinn,
will nicht richtig funktionieren,
den wird er jetzt mal aussortieren.

Und andersrum den Nachwuchsheld
zieht's in die weite Fußballwelt,
dort -von Beratern angepriesen-
gibt es Erfahrung und Devisen!

Doch ganz egal, was es auch ist,
als Sensation wird`s aufgetischt!
Der Boulevard ist stets bereit,
sonst ist ja Sauregurkenzeit.

Auch die Vereine freuen sich,
wenn man zuhaus über sie spricht,
rückt das den Sponsor doch ins Licht
und ohne diesen geht es nicht.

Drum wird geübt und testgespielt,
geschasst, verpflichtet, vorgefühlt,
geschachert um des Teufels Seelen,
doch ohne das würd mir was fehlen.

Und kommt der Winter, friert er, schneit er,
dann geht’s auch mit der Liga weiter...

Das Ding ist zwar schon ein Jahr alt, aber immernoch aktuell!

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